Sonntag, 12. Oktober 2014

Herbstzeit ist Apfelzeit...

Letztens war ich mit der Backwerkstatt zu Gast bei einem Landfrauen-Event.



Die Rezepte zu den Heferosen stelle ich Euch nun vor. Mein Einsatz bei dem Event wurde von Birkmann unterstützt. Dafür bedanke ich mich herzlich! Die Muffinformen sind total schön und besonders süß sind die kleinen Aufsteckereulen. Wir haben auch noch Eulen-Pops dekroiert, so ähnlich wie im vorherigen Post (Shooshoo)- allerdings hatte ich keine Hände zum Fotografieren frei. Ich bedanke mich bei Birkmann! Aus einem Material habe ich außerdem auch ein Paket für das Gewinnspiel weiterreichen können.

Auch Vemmina stellte mir etwas zur Verfügung: Eine Arbeitsunterlage, die nicht wegrutscht und auf der ich meinen Teig ohne Mehl ausrollen konnte. Super - mein Urteil. Wer testen mag, merke sich den 4.11.14 im Kalender vor und melde sich bei mir :).



Die Idee stammt aus dem Internet und wurde mehrfach schon mit Blätterteig gezeigt. Aber Mädels, wir können doch auch Hefeteig!


So gehts..

Apfel-Heferosen für ca. 36 Rosen

Man braucht:
1 Muffinblech
Muffinförmchen (bei Bedarf)- alternativ etwas Fett für die Form
6 Äpfel
Zimtzucker

Hefeteig- Abwandlung nach Kluftinger
750 g Mehl
1 Prise Salz                 In einer Schüssel vermengen

 etwas Zucker
30 g frische Hefe mit dem Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren
3 EL warme Milch dazugeben

Das Hefegemisch wird als Vorteig in die Mehlmulde gegossen und so lange ruhen gelassen, bis sich die Hefe etwa verdoppelt hat.
250 ml Milch mit
125 ml Sahne
Vanillemark
Zitronenabrieb Biozitrone
erwärmen
und zusammen mit

etwa 70-100 g Zucker (selbstgemachter Vanillezucker)
50-75 g Butter

unter den Vorteig kneten. Den Hefeteig zugedeckt 2-3 Stunden ruhen lassen.

Äpfel:
Äpfel in dünne Scheiben schneiden, halbieren, Kerngehäuse entfernen.
Die Scheiben sollten 2-3 mm dünn sein.
3 min in Wasser aufkochen lassen.

Den Hefeteig ausrollen und in Streifen von 1 cm Breite und 20 cm Länge unterteilen. Die Apfelschnitze versetzt auf den Streifen legen und aufwickeln.
Ins Muffinförmchen setzen und ca. 20 min bei 160 Grad Heißluft backen.











Und das ganze geht auch pikant. Als Salami-Rose


 

Dazu nimmt man..
1 Würfel Hefe (in etwas Zucker und warmer Milch verrühren)
600 g Weizenmehl
150 Roggenmehl

in die Mehlmulde die Hefe geben und vorgehen lassen.

Dann 350 ml warmes Wasser und 25 ml Öl dazugeben, Salzen und den Teig gut durchkneten.

Salamischeiben halbieren und wie oben aufwickeln.
Wer mag kann die Hefeteigstreifen auch mit Tomatensoße bestreichen.


Frohes Wickeln!
Caro


Samstag, 13. September 2014

Shoo-Shoo! Die Eulen sind los.



Mich hat es voll erwischt- das Eulen-Cakepops-Fieber ist ausgebrochen!


Seit dem letzten Waldspaziergang mit meinem Sohn, bei dem wir einen verzauberten Fuchs gesehen haben, fliegen uns ständig neue Eulen zu.




Zuerst waren da Eula und Lie die ganz schüchtern herumgetapst sind. Und jetzt sitzt da eine ganze freche Bande auf unserem Holz-Bilder-Ständer und feiert eine Eulenparty!


Die kleinen Kerlchen sind so unglaublich niedlich, man muss sie einfach knuddeln vernaschen.


Im Oktober 2014 darf ich ein Event hier im Ort unterstützen und zusammen mit anderen Anbietern versüßen. Das ganze auch noch für einen guten Zweck. RBV Birkmann stellte mir so schöne Materialien für diese Veranstaltung zusammen, dass ich vorab schonmal experimentieren musste.
Die Pralinen/Back/Gefrierformen eignen sich auch hervorragend für Cakepopstrüffelmasse als Mould. Ich bin total begeistert von diesen süßen Backhelfern!

Wer mich beim Event besuchen möchte und Eulen dekorieren will, darf sich gerne per Kontaktformular melden, dann gebe ich Euch nähere Informationen.

Eure Caro
von mit Liebe gebacken (und im Falle der Veranstaltung auch ein bisschen von der Backwerkstatt :))

Mittwoch, 13. August 2014

Torten erzählen Geschichten-ein kleiner Exkurs über Hochzeitstorten

Wetterbedingt finden viele Hochzeiten im Sommer statt. Aus Sicht des Brautpaares: Völlig nachvollziehbar. Voraussichtlich ist einigermaßen schönes Wetter, als Braut muss man nicht frieren, die weiblichen Gäste können das Kleine Schwarze oder Bunte auspacken und die Stimmung ist erwartbar dem Wetter entsprechend gut.




Für uns Tortenkünstler bedeutet das häufig, dass wir völlig verzweifelt mit klebendem Fondant und schwitzenden Torten aus der Kühlung kämpfen. Dass Zuckerblumen, die schon trocken waren, die "Flügel" hängen lassen und wir am liebsten schreiend im Kreis rennen würden.
Das bedeutet nicht, dass wir uns davon unterkriegen lassen würden, aber es erschwert manchmal die Umsetzung eines Projektes.

Ich persönlich versuche dem Brautpaar, dem die Torte gewidmet ist, gerecht zu werden. Versteht mich nicht falsch, ich verkaufe meine Torten nicht, da es ohne Anerkennung vor der Kammer einfach nicht erlaubt ist.  Mittlerweile bin ich in der Kammer Mitglied und darf verkaufen. Aber das hat seinen eigenen Ort...

Hochzeit im Wandel

Heute setzen Paare durch Ihre Heirat ein individuelles Zeichen. Das Fest spiegelt ihr Miteinander wieder, ihre Geschichte und dementsprechend werden Akzente gesetzt.
In feinen Details findet man Charakteristika des Brautpaares wieder. Papeterie, Tischdeko, das Motto, die Kleidung- sind einige Beispiele. Natürlich gehört auch die Torte dazu.

Wenn ich das Hochzeitsfoto von meinen Großeltern väterlicherseits aus dem Jahr 1938 anschaue, frage ich mich, wie es damals wohl gewesen sein mag. Die Oma meines Mannes hat ungefähr zur selben Zeit geheiratet und das Bild ist nahezu identisch. Das Brautpaar steht zwischen zwei Vorhängen, sie trägt ein ähnliches Kleid, ein ähnliches Blumengesteck. Spitzenschleier. Der Ehemann ebenfalls mit Handschuhen in der Hand. Beide stehen relativ steif und wirken fast ein bisschen unsicher wie sie in die Kamera schauen.  

Bei mir weckt es Assoziationen klarer gesellschaftlicher Vorgaben, wie eine Hochzeit abzulaufen hatte und lässt vermuten, dass es möglicherweise wenig Gestaltungsspielraum gegeben haben könnte.




Es ist schade, dass ich meine Großeltern väterlicherseits nicht mehr befragen kann. Es muss eine ganz besondere Zeit gewesen sein im Jahr 1938. Mein Opa war Berufssoldat und musste in den Krieg ziehen. Möglicherweise war Die Hochzeit viel romantischer für die zwei als das Bild vermuten lässt.

Zurück im Hier und jetzt- das Caking of der aktuellen Hochzeitstorte..

Bei meinen Torten ist es so, dass das Brautpaar sich die Torte von mir wünscht. Ich bekomme dann die Wünsche mitgeteilt und im Gespräch gleichen wir ab, was ich mir technisch und "inhaltlich"   in der Praxis vorstellen kann.
Das Brautpaar kann lenken, was ihm gefallen würde. Für mich ist das eine ehrenvolle Aufgabe- bekommt man doch vorab einige Einblicke, die man sonst vielleicht nicht bekommen würde.

Bei der letzten Torte war es ähnlich.
Die Einladungskarten waren in Apricot-Tönen und Aubergine, eine recht exotische Kombination. Von meinen Füllungsvorschlägen kam Mango-Maracuja am besten an. Gewünscht war Hibiskus oder Rose und eine Silhouette. Außerdem kleine Törtchen und eine Anschnitt-Torte ausdrücklich mit Fondant.


Mit diesen Informationen machte ich mir meine Gedanken zur Torte und ließ sie einfach wachsen. Immer wieder musste ich daran denken und es fielen mir Bilder ein, die zu den beiden passen könnten.

Ich suchte das Netz hoch und runter Cupcakeförmchen in aubergine oder apricot ohne Glanz. In GB wurde ich fündig. Damit es aber nicht wie an Halloween wirkte, mussten noch ein Akzent her. Die Schmetterlings-Cupcakewrapper fand ich festlich und dezent genug. 

Schon war das Schmetterlingsfieber ausgebrochen. Ich wollte die Silhouette mit fliegenden Schmetterlingen kombinieren, suchte Vorlagen im Netz, konnte diese aber nicht in der gewünschten kleinen Größe erfolgreich ausschneiden. Darum wurde daraus eine Schablonentechnik aus einem auseinandergeschnittenen Wrapper, Schwamm und Puderfarbe. 

Die Herausforderung war auch, passende Farben abzumischen mit den gegebenen Farben. Ich besitze dank Kursraum mittlerweile um die 70 Pastenfarbtöne sowie etwa 40 Puderfarbtöne. Das Färben von Deko, das Abpudern nimmt  manchmal die meiste Zeit in Anspruch. Und deckt sich mit einem Erfahrungswert aus meinen Kursen.

Für die Silhouette fehlte eine Bildvorlage. Aber ein Gast, der eng mit dem Paar befreundet war, schickte eine Anfrage wegen eines Beitrags zum Abendprogramm. Er erwies sich als tolle Bildquelle mit einem Kussfoto von der standesamtlichen Trauung. Danke an dieser Stelle.

 

Mehrfach habe ich das Paar abgepaust (Wie das funktioniert, zeige ich bei Gelegenheit Mal). Dabei faszinierte mich das Bild immer mehr, wie sie die Welt um sich vergessend auch körperlich "JA" zueinander sagten und wie sie sich umarmten. Die Hände des Bräutigams auf dem Rücken der Braut allein sprechen schon ihre eigene Sprache. Da kriegt man Gänsehaut beim Malen.  
Wichtig ist, vorher schon die Tortenhöhe zu kennen, damit die Plakette die richtige Höhe hat.

Schwarz kam mir die Silhouette zu hart vor, also schwenkte ich auf einen Lilaton. Die Schmetterlinge wurden letztlich auf eine separate Plakette gemalt, damit das Puder nicht verwischte und weil die Schablonentechnik nur vor Antrocknen des essbaren Mediums funktionierte. Schließlich hatte ich es so weit, dass es auch gut am Tag der Hochzeit ausdekorierbar war.


 

Mein Tipp für Sommerhochzeitstorten

Wegen der eingangs beschriebenen Sommerkonditionen für Hochzeitstorten habe ich mich für eine Anschnitt-Torte und Cupcakes entschieden.



Warum hat sich das als praktisch erwiesen? Ganz einfach. 
Das Brautpaar plante den Anschnitt beim Sektempfang nach der Kirche. In der wärmsten Tageszeit und das Buffet stand ab dem Ende der Kirche.
Nun waren sehr viele Gäste in der Kirche und das Gratulieren nahm einige Zeit in Anspruch.  Da war es praktisch, dass sich einige Gäste schon den einen oder anderen Cupcake zusammen mit den wunderschönen Torten der Gäste vom Buffet gemaust haben, bevor sie zu lange in der Wärme waren.

Dann endlich fand das Brautpaar Zeit, die Torte anzuschneiden. 12 cm hoch (mit Cakeboard) und 20 cm im Durchmesser, war sie in ca. 20 Stücke aufgeteilt auch dann noch angemessen groß für diejenigen unter den Gästen, die noch Hunger und Lust auf ein Stückchen hatten.

Das Topping der Cupcakes war dasselbe wie die Tortenfüllung, so konnte nahezu jeder Gast davon kosten. Häufig wurde auch geteilt, was ich sehr kommunikativ finde.

Natürlich spielt auch die Füllung eine Rolle.
Buttercreme geht eher nicht, würde ich sagen. Neben Fließeigenschaften bei Wärme ist auch der Fettgehalt eher deplatziert. Ein Auge zu drücke ich für Fruchtbuttercremes.
In diesem Fall war es eine fruchtige Solero-Eis-Füllung aus Maracuja-Joghurt-Zitronen-Creme und geschlagener Sahne als zweifarbige Füllung mit spritzig abgebundener Fruchtsoße. Mit viel frischer Maracuja.

Auch die Dicke des Fondants sollte in angemessenem Maß sein, um die Torte nicht zu mächtig zu machen. Ich habe es auf 2 mm gebracht und mein Mann, der sonst ungern Fondant mit isst, hat betont, dass es wirklich gut dazu gegessen werden konnte.


Außerdem möchte ich mal eine Lanze für Cupcake-Toppings ohne Ganache und Buttercreme brechen mit Sahne und Joghurt. Wenn ihr mir nicht glaubt, besucht Bernd Neuners www.backfreaks.de - Forum, er hat mehrfach bewiesen, dass Toppings auch ohne Butter stehen können. 

Einen weiteren Beweis liefere ich Euch hiermit :)

Für die Deko ist Modellierschokolade unverzichtbar.   
Auf meiner Rückstellprobe hielten die Blumen bis Montag, sie wurden lediglich von Wasserperlen benetzt, hielten aber noch. Und riechen verführerisch nach weißer Schokolade, schmecken super. Probiert es doch mal!


Mythos: Torte muss für alle reichen!

Wenn es ein Kuchenbuffet gibt und Gäste sich die Mühe machen Beiträge zum Buffet zu backen. Es außerdem auch ein Dessert gibt, bin ich der Meinung, dass man nicht pro Kopf mit einem Stück rechnen muss. Viele Gäste wollen alles probieren und teilen sich die Stücke von Kuchen oder halbieren kleine Backwerke.

Deswegen gilt für mich die Regel bei gegebenen Bedingungen 2/3 mit der Gästezahl multipliziert ergibt eine ausreichende Anzahl an Hochzeitstortenstücken und /oder Cupcakes.

Mehr als knapp 50 Cupcakes hätte ich auch niemals kühlkettenkonform transportieren können und es hätte auch meine Küchenkapazitäten bei der Herstellung überschritten. Als Hobby-Torten-Macher bin ich doch lieber bei Qualität statt Quantität. Lieber das, was ich mitbringe, hat eine vernünftige Qualität, als wenn ich mich übernehme und völlig"schludre".

Backt mit Liebe,

Eure Caro

Dienstag, 1. Juli 2014

Eine Ode an die Erdbeere


Dieses Jahr habe ich die Erdbeerzeit ausgiebig genutzt, ja ich weiß, so ganz ist sie noch nicht vorbei.
Die kleinen roten süßen Vitaminbomben sind wirklich unverzichtbar. Und ich steh dazu: Pur sind sie mir am allerliebsten!

Trotzdem ist es an der Zeit, einen Sammelpost zu machen und Euch Rezepte zu verraten, die ihr vielleicht auch brauchen und weiterentwickeln könnt.

1. Meine neue Lieblingsdekorationsform der Erdbeere: Erdbeer-Herzchen!



So geht's:
Erdbeerstrunk keilförmig ausschneiden,
Erdbeere ind Scheiben schneiden,
fertig!

Eignet sich als Deko für Gläser, Cupcakes, Obstspieße, etc.




2. Meine Lieblingsfüllung: Erdbeer-Joghurt-Torte nach Mama und Bernd Neuner- irgendwo dazwischen ist dieses Rezept:






einmal mit Schokocreme drunter


500 g Erdbeeren püriert
500 g Sahne geschlagen
500 g Joghurt 10% Fett
10 Blatt Gelatine
Zitronensaft
160-180 Puderzucker

ggf. 150 g Erdbeeren gewürfelt, ggf. Zartbitter-Schoksplitter für einen Yoghurette-Touch.

Das ganze habe ich rauf und runter getestet, mal mit weniger fettem Joghurt und mehr Gelatine, mal mit mehr Sahne usw. Aktuell bleibe ich bei obiger Variante, weil man bei magererem Joghurt zu viel Gelatine bräuchte, um die Standfestigkeit so zu haben, wie ich sie will.

 Gerne belege ich diese Füllung auch mit Erdbeerherzchen, dann ist es ein festlicher Erdbeerkuchen.
Für den Tortenguss benutze ich immer Johannisbeer oder Kirschsaft, dann schmeckt er nach was. Den Tipp habe ich von meiner Tante Carola.



Für einen wirklich festlichen Anlass finde ich einen Rand aus Modellierschokolade edel. Ich habe zum Beispiel bei dieser Torte italienische von Pavoni verarbeitet, da ich mit der Nudelmaschine ausgerollt habe. Eine Prägung lässt sich mit Prägematten oder mit Strukturrollen anbringen. Mir gefällt es sehr gut. Ich hoffe, ich kriege irgendwann ein Anschnittfoto, da ich beim Anschneiden leider selbst nicht zugeschaut habe.




Besonders niedlich finde ich Braut und Bräutigam als Erdbeere.



3. Ein Experiment: Erdbeer-Raffaello-Takkos ( Die Art anzurichten gesehen im aktuellen VSC-Heft)

Taler aus Bisquit ausstechen (hier Ölbisquit mit Zitronenabrieb)

Füllung- inspiriert durch verschiedene Rezepte:
400 g Sahne
ca. 100 ml Kokosmilch
ca. 150 g Magerquark
ca 150 g Raffaello, entsteint
Sahnefest
etwas Zitronensaft (vorsichtig)
etwas Vanillezucker

Sahne steif aufschlagen,
Quark mit Zitronensaft, Kokosmilch, und den zerdrückten Raffaellos vermengen
beide Massen vermengen, in einen Spritzbeutel mit Tülle geben (gebogene sind nicht geeignet, da Stückchen hängen bleiben können)
auf die eine Hälfte des Talers eine Schlangenlinie spritzen, dann bei Bedarf Obststücke auflegen, freie Hälfte des Talers nach oben klappen, fertig.

Und wer es noch exotischer mag, schaue ein paar Posts weiter unten zum Thema Tonka-Erdbeere...


Erdbeerige Grüße, Eure Caro




Montag, 23. Juni 2014

Freebie-Tutorial- Time

Meine Lieben,

ich habe ein bisschen ausgemistet und Euch ein paar kleine aber feine Tutorials hochgeladen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Eure Caro

Donnerstag, 5. Juni 2014

Cupcake-Pops

Heute habe ich nach der Arbeit angefangen zu backen. Meistens ist das aber nicht allzu produktiv. Weil man zum Dekorieren und zum guten Kuchen backen einfach Zeit und Ruhe braucht.

Es lag aber eine rosarote Matte einer meiner Lesen nicht unbekannten Firma in meinem Backzimmer, an der ich nicht vorbeigehen konnte. Birkmann hat mir mal wieder ein "kleines" Testpaket zur Verfügung gestellt. Im Zentrum soll jetzt einfach mal der Test eine Silikonbackmatte für Cakepops stehen. Ich benutze entweder einen Cakepopmaker oder forme von Hand.



Man kann die beigefügten Rezepte nutzen. Rührteig nach Rezept herstellen, dann Teig in einen Einwegspritzbeutel füllen und die Form bis zum Rand gut füllen.
Ein paar Mal auf die Tischplatte klopfen, Oberteil draufklicken und ab damit in den Ofen.


Und dann sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe weiße Candymelts mit roter Pulverfarbe eingefärbt, das wollte ich testen. Ich finde das Ergebnis etwas körnig, nicht sehr homogen. Es wurden verschiedene Varianten ausprobiert, gefallen hat mir dann der "Cake Couture"-Look am besten. Drum zeige ich Euch nur 4 der witzigen Pops. Die anderen sind Rosa und weiß und irgendwie fade.


Mein Fazit:
So eine Silikonmatte funktioniert nicht schlechter als ein Cakepop-Maker. Diese hier darf in die Spülmaschine und kann auch für Eiswürfel genutzt werden, was mir im Sommer sehr gut gefällt.
Vermutlich werde ich sie noch einige Male aus dem Schrank ziehen :) Beim Auslösen  dachte ich, dass man so ein gebackenen Minicupcake in Schokolade getunkt gut auf einen großen Cupcake als Deko legen könnte.


Euch einen schönen Abend!
Eure Caro

Dienstag, 3. Juni 2014

Birgits Backzauber- neu in der Bloggerwelt

Heute möchte ich Euch Birgits Backzauber vorstellen.

Birgit kenne ich nun mittlerweile seit 2 Jahren. Sie ist meine Vemminaberaterin und backt unwahrscheinlich viele gute Sachen. Sie hat immer einen Tipp auf Lager und viel Erfahrung. Dank Ihrer Söhne ist sie darüber hinaus Profi für landwirtschaftliche Großgeräte in Kuchenform.

Manche von Euch kennen sie vielleicht auch von der Eröffnung der Backwerkstatt.


superleckere Zitronen-Schmand Cupcakes gab es heute bei ihr.

Dort zeigte sie uns, wie sie eine Wickeltorte macht und gab auch Tipps zur Gelatineverarbeitung.

Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Backwerkstatt und habe es mir noch einmal zeigen lassen.

Tutorial mit Birgit: Gelatine in der Mikrowelle schmelzen:

Schritt 1: Birgit weicht die Blätter in kaltem Wasser ein. Hier ist Geduld gefragt. Gute zehn Minuten sollten sie eingeweicht werden. (Frau Mitliebegebacken schreibt es sich hinter die Ohren).

 

Nach 10 Minuten sehen Sie dann schon etwas wubbeliger und verquollener aus.



Schritt 2: Blätter ausdrücken und in eine mikrowellengeeignete Form geben.


Schritt 3: Defrost 1 min...


So sieht die aufgelöste Gelatine dann aus. Wie ein Riesentopf Zuckerkleber :)





Und wie es danach weitergeht.... ?

Ich sag nur "ein bisschen was Kaltes ins Heiße und das Lauwarme ins Kalte..."

Das wird Euch Birgit sicher auf Ihrem Blog erzählen...
Schaut doch Mal bei Ihr vorbei...Klick...

Ich wünsche ihr einen guten Start in der Bloggerwelt und Euch viele Ihrer leckeren Rezepte.

Einen schönen Abend wünscht
Eure Caro