Donnerstag, 14. Juli 2016

Einige Torten by Soulcakes

... die Tage vergehen, die Zeit rennt und ich komme sehr selten hier vorbei.

Einige meiner Werke möchte ich Euch zeigen, damit ihr seht, dass ich noch lebe :)

Durch meinen neuen Wirkungskreis bei Soulcakes und einige familiäre Anlässe war ich doch kreativ am Toben :)

Hochzeitstorten:





(Rubinhochzeit)




Tauftorten:




Geburtstag:





Ab und an kriege ich per Email Blogeinträge, da freue ich mich immer.
Wie geht es Euch denn? Was bastelt ihr grade?

Dicken Drücker, Eure Caro!

Freitag, 1. April 2016

Pirat Rasmus Rotbart zum 4. Geburtstag

Hallo,


mein Sohn wurde vier Jahre alt und ist dieses Jahr ein Piratenfan.
Da durfte das gewünschte Motiv auf der Torte nicht fehlen.

Auf der Suche nach einem Motiv kam ich auf Rasmus Rotbart, ein Kurzanimationsfilm bei Sandmännchen. Sein Schiff ist ein Blumentopf und sein Meer ein See. Das tut den piratigen Abenteuern jedoch keinen Abbruch.


Sowas liebe ich.

Und dass die Sendung von Motionworks produziert wird- wusste ich nicht. Schaut doch mal vorbei, ihr werdet staunen,was sie alles erschaffen. Auch bei Facebook sind sie mit einer jungen Page vertreten.

Ich freue mich auf den Mullewapp-Kinofilm im Juli. Schon ich habe als Kindergartenkind die Bücher angeschaut, in denen Franz von Hahn, der dicke Waldemar und Johnny Mauser zusammen Fahrrad gefahren sind. Ihr auch?


Ich wünsch Euch einen wunderschönen Abend mit pirrrratigen Träumen!

Eure Caro


Donnerstag, 24. März 2016

Über Kurse im Cakedesign...


Guten Abend,

heute erinnerte ich mich an meinen letzten Kurs im März 2013, den ich selbst besucht habe. Erinnert ihr Euch an Euren letzten Kurs?
Kursergebnis März 2015

Momentan entwickelt sich der Kursmarkt immer rasanter und ich frage mich manchmal leise, wo die Reise noch hinführen wird. Gleichzeitig werden auch kritische Stimmen laut.

Es gibt keine Zertifizierung für Kurse und es gibt eine sehr heterogene Landschaft.
Nur wie kann man in diesem Dschungel noch den Überblick behalten?

Vielleicht helfen Euch diese Anhaltspunkte:

1. Wo stehe ich- wo will ich hin?
Wenn man sich einen Kurs sucht, sollte man sich vorab überlegen, welche Themen interessant sind. Was man in nächster Zeit realistisch in der Praxis erproben kann. Denn ein Kurs allein hilft nicht weiter, man sollte auch die Möglichkeit haben, das Gelernte in der heimischen Küche in die Praxis zu übertragen.
Dabei sollte man auch ehrlich mit sich selbst sein. Wenn ich beispielsweise wenig Vorerfahrung habe, ist es dann wirklich sinnvoll, bspw. gleich in einen mehrstöckigen Topsy-Turvy Kurs zu gehen?

Oder wäre vielleicht für mich ein Basicthema besser geeignet, in dem ich beispielsweise Grundtechniken wie Einstreichen mit Ganache,
Infos über den Aufbau von Kuchen und Torten,
Basics zum Ausrollen von und Eindecken mit Fondant
Erstellen von Dekorationselementen (z.B. sauberes Ausstechen)
erlerne und von dort ausgehend gut informiert weiter arbeiten kann?


2. Wie erkenne ich, ob ich mich richtig entschieden habe?
Bevor man sich verbindlich anmeldet, sollte man noch einmal für sich die Kursbeschreibung checken...

Will ich backen??? Dann sollte ich in einem Backkurs angemeldet sein...
Will ich modellieren??? Dann sollte ich in einem Modellierkurs sein. Aus guten Beschreibungen geht hervor, welche Vorerfahrungen Voraussetzung für den Kurs sind.
usw.

Wenn Du Dir unsicher bist, kläre deine Fragen in einem Telefonat mit dem Kursleiter (Achtung: Veranstalter haben manchmal nicht das Wissen im Tiefendetail). Sicherlich kannst Du auch Fotos senden, was Du bisher gemacht hast, damit der Kursleiter dich einschätzen kann.
 
3. Wohnortnah vs. überregional?
Muss ich nach Hamburg fliegen, wenn ich am Bodensee lebe, um "MEINEN" Kurs zu finden? Jein. Es kommt darauf an, was Du suchst (siehe 1.), mittlerweile sind in vielen Regionen mehrere Anbieter vorhanden, die viele Themen in vernünftiger Qualität abdecken. Es entstehen gerade Strukturen von Regional-Gruppen (ein Beispiel sieht man hier).
Bestimmte Themen gibt es aber nur überregional, zum Beispiel Masterclass-Kurse bei nationalen und internationalen Künstlern-da führt kein Weg an längerer Anreise vorbei (je nachdem, wo man wohnt).


4. Ist Geiz geil?
Einige Kursgeber sind hauptberuflich aktiv, d.h. sie leben dafür und davon, bereiten sich intensiv vor, erarbeiten Techniken, überlegen, wie  es vermittelt werden kann, entwickeln es stetig weiter.
Die Kosten, die dahinter stehen angefangen bei einem in Farbe gedruckten Skript (das manchmal ganachebefleckt im Kursraum liegen bleibt...).
Manchmal kalkuliert man einen Kurs und denkt- Mensch.. ich würde ihn gerne billiger anbieten können. Und manchmal ist es nicht möglich oder möglich, aber nicht wirtschaftlich.

Je größer die Gruppe,
je weniger Qualifikation des Kursleiters,
je weniger Hygieneanforderungen erfüllt werden müssen (Stichwort Kühlung)
je weniger Risikoabsicherung,
je weniger steuerrechtliche Relevanz...
...................................................................desto geringer die Kosten.....

Noch Fragen? :)

Genau deswegen finde ich Einzelcoachings und Kleingruppenseminare gar nicht so verkehrt!



5. Brauchen wir noch Kurse? Es gibt doch Youtube?
Youtube ist ein tolles Medium, es gibt einige sehr qualifizierte Tutorials, die uns im Alltag sehr viel weiter helfen.
An manchen Punkten kommt man aber nur durch Modell-Lernen weiter. Zum Beispiel sich bestimmte Schritte vormachen zu lassen und wieder nachzumachen. Die korrektive Rückmeldung zu bekommen. Rückfragen zu stellen...


Und was bringt mir ein Kurs?

Wenn es gut läuft: Persönliche Weiterentwicklung... Freude... Kreative Eruptionen aufgrund neuer Impluse... eigene Grenzüberschreitung... FREUDE....

und vielleicht auch Anerkennung durch Feedback... zum Beispiel auf Wettbewerben...
Gold für Pan in Esslingen November 2015



Noch ein paar Worte zum Fair Play..
... Videos, die im Kurs gedreht werden, nicht zu teilen
... Kursergebnisse nicht in Dateiform zu teilen
...Kursgeheimisse zu wahren
... (Teil)Kopien als solche unter Verweis auf den Urheber zu kennzeichnen
...sich als Kursgeber/Gewerbler bei der Anmeldung zu outen.

und BITTE:
...einen Kurs nicht direkt nach dem Besuch 1:1 weitergeben zu wollen....


PLZE CARE, stay fair...


Eure Caro









Sonntag, 21. Februar 2016

"S o u l c a k e s" - mein neuer Wirkungskreis

Guten Tag an alle Zuckerschnuten,

seit einiger Zeit verdichten sich die Gerüchte.

Heute die offizielle Bestätigung: Ja ich darf nun mit Genehmigung der Handwerkskammer Ulm Tortenaufträge annehmen! 

Um mein Angebot zu sehen, besucht gerne meine Homepage


Klick zur Page


Nach wie vor gibt es auch noch Kurse, individuelle Coachings und Bridal Bakings Showers sowie meine Shopecke unter


Klick zur Page
Ich freue mich gerne, wenn ihr es weitersagt oder mich gar mal besuchen kommt.

Liebe Grüße
Eure Caro


Mittwoch, 3. Februar 2016

Geburtstagseinladungstorte für Birgit feat. Dekofee (Kleiner Testbericht)

Hallo ihr Zuckerschnuten,

vor einiger Zeit stellte mir Arno eine Deko-Silikonmatte mit Pfauenmuster  zur Verfügung. Vielen Dank!

Meine liebe Birgit wurde 40 und ein Einladungsbild musste her... Ehrensache, dass ich ihr zur Seite stand. Sie ist eine Backfee durch und durch und gibt immer gute Backtipps weiter. Darf ich vorstellen? Hier ist Birgit :)










Meine Beobachtungen zur Silikonmatte: Ich finde das Muster sehr schön. Die Anwendung trägt folgende Herausforderungen in sich:

1. Geduld beim Auslösen der "Löcher"
2. Kniffelig beim Anbringen
3. Zeitintensität bis man den Kniff heraus hat.

Meine Erfahrungswerte:
1.Das Video von Ofenkieker zur Anwendung der Matten ist sehr empfehlenswert.
2. Ich habe Sweetart-Fondant mit CMC angewirkt und 2 mm dünn ausgerollt. Dann lege ich den Fondant auf die Matte und streiche über jedes einzelne Feld mit schnellen Bewegungen des Zeigefingers, damit sich die Kante abzeichnet und ich den für das Muster überschüssigen Fondant entnehmen kann. Wenn ich darüber gerollt habe, hat sich das Muster oft verzogen.
3. Bevor man die Matte an die Torte streicht, ist es hilfreich, die Matte samt Fondant zuerst kurz in die Tiefkühle zu geben. Dann ist das Netz "steif" und leichter zu handhaben. Es steht von selbst an der Torte und rutscht nicht nach unten, wenn der Zuckerkleber noch nicht angezogen hat.

Fazit:
Wenn man den Kniff herausgefunden hat, funktioniert es gut, mit der Matte Muster anzubringen. Zum Üben empfehle ich einen "nackten" Dummy, verschiedene Massen (angewirkter Fondant oder Blütenpaste), das Video von Ofenkieker und meinen Hinweis mit der Tiefkühle.
Danke an Dekofee für dieses nette Torten-Dings, das in meine Shopecke der Backwerkstatt eingezogen ist.

Schönen Abend!
Eure Caro

Sonntag, 13. Dezember 2015

Zum Andenken an die lieben Omas- Schokobrot mit Anna von Gesundfrischlecker

Hallo ihr Lieben,
ich bekam vor einigen Wochen von der lieben Carolin Post und habe mich darüber sehr gefreut. Sie fragte mich, ob ich Lust hätte bei ihrem Weihnachtsblog-Event mitzumachen.
Natürlich war ich sofort dabei, denn ich backe leidenschaftlich gerne. 
 

Mein Lieblingsplätzchenrezept ist das Schokoladenbrot von meiner Oma, das darf auf keinen Fall in der Weihnachtszeit fehlen.
In den letzten Jahren habe ich mit meiner Oma viel gebacken und jedes Mal hatte sie ein paar Tricks und Tipps auf Lager gehabt J.
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal das Schokoladenbrot allein gebacken und immer dann wenn wir unsere Plätzchenbox öffnen und ein Stück davon essen, denken wir an unsere liebe Oma zurück. <3
 
Damit auch ihr in den Genuss des leckeren Schokoladenbrotes kommt hier ist das Rezept:
 
Was wird benötigt:
 
250g Butter oder Margarine
250g Zucker
250g geriebene Schokolade (es gehen auch Schokoraspeln)
250g gemahlene Mandeln
200g Mehl
6 Eier
1 TL Backpulver
 
Wie wird es gemacht:
 
Eier mit Zucker und Butter schaumig rühren. Danach das Mehl und das Backpulver dazugeben. Die Mandeln und die Schokoraspeln am Schluss unterheben.
Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen und ca. 20 Minuten bei 160°C backen. Noch warm in Rechtecke schneiden (ca. 2x5). Nach dem erkalten mit Schokoladenglasur bestreichen und mit einer abgezogenen Mandel verzieren.
 
Natürlich kann mit der Glasur und dem verzieren variiert werden.
 
Gerne könnt ihr auf meinen Blog vorbeischauen: Meine Kampfgerichte gesund-frisch-lecker (http://www.gesundfrischlecker.com), aber nicht erschrecken dort werdet ihr wenig Kuchen finden, dafür viele gesunde Gerichte ;-).
 
 
 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Zimtsterne mal anders- ein rundes Konzept von Sarahs Awesome Cakes

Guten Tag,
 
heute habe ich Besuch von Sarahs Awesome Cakes. Sie hat einen tollen Blog und bäckt irre Sachen. Ich habe zum ersten Mal das Wort Bruffins gehört :). Ich danke Sarah für Ihren kreativen Beitrag und gebe das Wort an sie weiter. Eure Caro

Ganz unter dem Motto „Tradition trifft moderne – Omas Weihnachtsbäckerei neu interpretiert“ sind diese kleinen Leckerbissen entstanden. Mich hat die liebe Caro von „Die Backwerkstatt-mit Liebe backen“   angesprochen und gefragt ob mir dazu nicht was einfallen würde. Wie ihr wisst backe ich liebend gerne, aber ich muss zugeben Stundenlanges Plätzchenbacken ist nicht meins. Also erstes Kriterium an das traditionelle Rezept, es muss schnell und einfach gehen. Damit war für mich schon mal Mürbeteig raus 😉 Ich musste scharf überlegen welches Rezept ich wohl am liebsten mag. Nach einiger Zeit sind mir dann Zimtsterne in den Kopf gekommen. Ein sehr traditionelles Rezept, nur wie sollte ich diesem an sich sehr leckeren Rezept jetzt eine moderne Note geben? Nach langem Überlegen kam mir dann eine Idee die mich nicht mehr losgelassen hat. Wieso nicht die Kekse stempeln!? Zumindest in der Theorie sollte es funktionieren, da ja kein Backpulver in den Keksen ist und somit die Form bestehen bleibt. Ok, soweit so gut. Aber was nur mit dem Baiser anstellen? Ohne Baiser keine richtigen Zimtsterne. Vielleicht bleibt ja auch die Stempelform erhalten wenn ich die Kekse umdrehe und dann mit Baiser bestreiche bevor ich sie backe. Dieser Plan gefiel mir so gut, dass ich ihn umsetzen musste! Wie ihr sehen könnt hat es tatsächlich funktioniert. Ich war richtig euphorisch als ich das erste Blech aus dem Ofen nahm. An den Aromen im Keks habe ich auch noch was geschraubt und was soll ich sagen…. himmlisch lecker und super einfach. Die werde ich auf jeden Fall wieder machen 😉


  • Anzahl: 30 – 40  Stück
  • Backzeit: ca. 10 min
  • Ober-/Unterhitze: 150 °C


Für den Teig:


250 g Hasselnüsse gemahlen
150 g Puderzucker
1 TL Zimt
1 Eiweiß
1 EL Cointreau oder Orangensaft
1 St.  Orangenabrieb
 etwas Orangenaroma


Gebt die Zutaten der Reihe nach in eure Rührschüssel und vermisch sie mit dem Flachrührer bzw. den Knethaken. Der Teig lässt sich am besten auf einer Backmatte (Silikon) ausrollen. Ihr könnt ihn natürlich auch auf der Arbeitsfläche ausrollen. Bestäubt diese dazu mit etwas Puderzucker. Da ihr ca. drei Bleche erhaltet. Könnt ihr den Teig auch nacheinander ausrollen auf ca. einem halben cm Dicke.

Nehmt zuerst euren Keksstemple und drück ihn mit etwas Abstand in den Teig. Stecht nun mit einem Kreis (gerade oder gewellter Rand) die Stempelform aus. Bei mir gab es diesmal kleine Lebkuchenmännchen ihr dürft aber nehmen wonach ihr Lust habt 😉

Den übrigen Teig um die Kekse herum nehmt ihr als erstes weg. Am besten nehmt ihr nun eine Palette oder einen Pfannenwender zu Hand und legt sie umgekehrt auf ein Backblech.


Für den Baiser


1 Eiweiß
125 g Puderzucker
1-2 EL Likör oder Glühwein (optional)

Schlagt das Eiweiß steif und gebt anschließend den gesiebten Puderzucker sowie das Aroma hinzu.

Bestreicht die Zimtkekse mit einer kleinen Menge Baiser. Für die Herzchenoptik nehmt ihr einen kleinen Teil des Baisers ab und fügt etwas rote Lebensmittelfarbe hinzu. Gebt erst etwas weißen Baiser auf den Keks. Verstreicht es vorsichtig und gebt dann drei Punkte vom roten Baiser auf die Masse. Nehmt euch einen Zahnstocher und zieht ihn einmal, beginnend und endend im weißen Baiser durch den Kreis. Nun husch husch in den Ofen mit den Plätzchen und die nächsten 10 min in der Weihnachtsbäckerei singen 😉



Bevor die Plätzchen vom Blech dürfen etwas auskühlen und vor allem aushärten lassen.

Backt zwei weitere Bleche und lasst es euch anschließend schmecken :-)